In einer Scheune fing alles an

Firmengründer Otto Hieber hatte einen guten Riecher, als er 1949 einen Baustoffhandel eröffnete, 1956 kam dann das Betonwerk dazu. Damit begann die Erfolgsgeschichte. 1956: In einer kleinen Scheune hinter dem Wohnhaus in Wörleschwang (bei Zusmarshausen) fing alles an. Die Steine wurden mühsam in Handarbeit gefertigt. Bereits im Herbst riss Hieber die Scheune ab und ließ aufgrund der großen Nachfrage eine Fertigungshalle errichten. 1960: Mit dem Bimshohlsteinen erweiterte Hieber seine Produktpalette.

Der Rohstofftransport war äußerst aufwändig: zunächst mit dem Zug von Neuwied (bei Köln) nach Gabelbach (Bayerisch-Schwaben), später per Schiff nach Stuttgart und mit der Spedition nach Wörleschwang. Für die Fertigung investierte Hieber in einen Mischturm mit einer großen Anlage. 1962: Hieber erwarb seine ersten beiden LKWs, der Anfang eines umfangreichen Fuhrparks. 1972: Die Produktion für Pflasterfertigung startete. Trotz der Umsatzdellen in der Ölkrise stellte Hieber mit Investitionen über 3 Mio. DM die Weichen für die weitere Expansion. 1984: Mit Alexander Hieber trat der zweitälteste Sohn in die Firma ein und übernahm die Geschäftsführung. Er war maßgeblich für die Neuausrichtung und Umstrukturierung des Unternehmens verantwortlich. Zudem investierte er in neue Produktionshallen und baute die Fertigteilproduktion aus. 1993 folgte Sohn Christoph, der Marketing und Vertrieb neu ausgerichtet und ausgebaut hat. Dazu zählen auch Messeteilnahmen. 1996/97: Hieber baute und eröffnete in Pegau bei Leipzig ein zweites Werk. 2005: In Waghäusel bei Heidelberg entstand das dritte Werk. Die Fertigungskapazität erhöhte sich dadurch noch einmal deutlich. 2006: 50 Jahre Hieber. Das Familienunternehmen beschäftigt 125 Mitarbeiter an den drei Standorten.

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